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Moderationskoffer für Design Thinking? Ungeeignet! Was du stattdessen brauchst!

Aktualisiert: 16. Jan.

Design Thinking-Profis werden oft Moderationskoffer für die Durchführung von Design Thinking Workshops angeboten. Das ist oft lieb gemeint, aber gänzlich ungeeignet. Hier erklären wir den Unterschied zwischen Design Thinking Workshopmaterial und klassischen Moderationskoffern und zeigen, was du stattdessen brauchst!


Moderationskoffer für Design Thinking

Unterschied zwischen Workshopbox und Moderationskoffer


In der Welt des Design Thinking und der Innovationsworkshops gibt es oft Verwirrung über die richtigen Werkzeuge und Materialien, die für einen erfolgreichen Workshop benötigt werden. Zwei Begriffe, die oft verwechselt werden, sind "Workshopbox" und "Moderationskoffer". Obwohl sie ähnlich scheinen mögen, gibt es signifikante Unterschiede.


Ein Moderationskoffer...


ist traditionell für den Frontalunterricht konzipiert. Er enthält Materialien wie Moderationskarten in verschiedenen Formen, Stecknadeln, Reißzwecken, Flipchart-Marker und Kugelschreiber.


Diese Materialien sind darauf ausgerichtet, dass eine einzelne Person anderen etwas erklärt. Es geht darum, Informationen zu präsentieren und zu organisieren, nicht unbedingt darum, kreativ zu sein oder gemeinsam zu erschaffen. Zudem sind Moderationskoffer oft sparsamer ausgestattet und können teurer sein als voll ausgestattete Workshopboxen.


Eine Workshopbox oder ein Design-Thinking-Koffer...


ist im Gegensatz dazu speziell für den kreativen Prozess von Design Thinking und Innovationsworkshops konzipiert. Sie enthält eine Vielzahl von Prototyping-Materialien, die darauf abzielen, die Teilnehmer in einen kreativen Modus zu versetzen. Das Hauptziel einer Workshopbox ist es, die Teilnehmer zu aktivieren und sie dazu zu bringen, gemeinsam etwas zu erschaffen. Das bedeutet, dass sie Materialien enthält, die Menschen dazu anregen, ihre Ideen physisch zu manifestieren, wie Knete, Lego oder simplen Bastelmaterialien. Diese Materialien sind intuitiv zu verwenden, sodass jeder, unabhängig von seiner Erfahrung, mit ihnen arbeiten und kreativ sein kann.


Ein weiterer wichtiger Unterschied ist der Fokus auf Ko-Kreation


Während Moderationskoffer darauf ausgerichtet sind, dass eine Person im Frontalunterricht anderen etwas erklärt, sind Design Thinking Boxen darauf ausgerichtet, dass alle Teilnehmer aktiv am Prozess beteiligt sind. Es geht darum, gemeinsam zu brainstormen, Ideen zu visualisieren und Prototypen zu erstellen.

Abschließend lässt sich sagen, dass sowohl Workshopboxen als auch Moderationskoffer ihre eigenen Stärken und Schwächen haben. Es hängt alles von den spezifischen Anforderungen des Workshops oder des Trainings ab. Für Design Thinking und Innovationsworkshops ist jedoch eine Workshopbox aufgrund ihrer speziellen Ausstattung und ihres Fokus auf das gemeinsame Erschaffen die bessere Wahl.


Warum Moderationskoffer für Design Thinking und Innovationsprozesse ungeeignet sind


Design Thinking und Innovationsprozesse sind dynamische und interaktive Ansätze, die darauf abzielen, kreative Lösungen für komplexe Probleme zu finden. Sie erfordern eine aktive Beteiligung aller Teilnehmer und einen freien Fluss von Ideen. Hier stoßen traditionelle Moderationskoffer an ihre Grenzen.


  1. Fehlende Prototyping-Materialien: Ein zentrales Element des Design Thinkings ist das Prototyping. Es geht darum, Ideen schnell und kostengünstig in greifbare Modelle umzusetzen. Moderationskoffer bieten in der Regel keine Materialien wie Knete, Lego oder Draht, die für diesen Prozess unerlässlich sind.

  2. Frontalunterricht vs. kollaboratives Arbeiten: Moderationskoffer sind für den Frontalunterricht konzipiert, bei dem eine Person Informationen präsentiert. Design Thinking hingegen erfordert kollaboratives Arbeiten, bei dem alle Teilnehmer aktiv beteiligt sind.

  3. Eingeschränkte Kreativität: Die in Moderationskoffern enthaltenen Materialien können die Kreativität einschränken. Es gibt oft eine begrenzte Auswahl an Kartenformen und Farben, was die Visualisierung von Ideen behindern kann.

  4. Kosten: Trotz ihrer begrenzten Anwendbarkeit für Design Thinking können Moderationskoffer teurer sein als spezialisierte Workshopboxen, die speziell für diesen Zweck entwickelt wurden.

  5. Komplexität vs. Einfachheit: Gutes Prototyping-Material sollte einfach und intuitiv zu verwenden sein. Je komplizierter die Materialien sind, desto mehr wird die natürliche Kreativität eingeschränkt. Moderationskoffer können oft komplizierte Tools und Materialien enthalten, die nicht unbedingt für den Design Thinking Prozess geeignet sind.

  6. Fehlender Fokus auf das gemeinsame Erschaffen: Design Thinking legt großen Wert auf Ko-Kreation. Die in Moderationskoffern enthaltenen Materialien sind jedoch oft nicht darauf ausgerichtet, diesen kollaborativen Ansatz zu unterstützen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Moderationskoffer, obwohl sie in vielen traditionellen Geschäftsumgebungen nützlich sein können, nicht die spezifischen Anforderungen von Design Thinking und Innovationsprozessen erfüllen. Für diese dynamischen und kollaborativen Ansätze sind spezialisierte Werkzeuge und Materialien erforderlich, die in Workshopboxen zu finden sind.


Was du stattdessen wir einen Design Thinking Workshop brauchst


Um einen guten Design Thinking Workshop durchzuführen brauchst du eine Design Thinking Box. Davon gibt es verschiedene auf dem Markt. Vom Design Thinking Starter Kit bis zur vollausgestatteten Makerbox Pro.


Moderationskoffer Design Thinking


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