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Höhere Profitabilität durch Geschlechterdiversität

Aktualisiert: 29. Jan.

Geschlechterdiversität in Führungspositionen: Mehr als nur ein Trend


Geschlechterdiversität im profitablen Business

Geschlechterdiversität in Führungspositionen ist nicht nur ein Zeichen für fortschrittliche Unternehmenskultur oder ein netter Marketing-Gag, sondern, wie eine Studie des Peterson Institute for International Economics aufzeigt, auch ein essenzieller Schlüssel zu gesteigerter Unternehmensleistung und Profitabilität.


Wir werfen einen Blick auf die Erkenntnisse der Studie "Is Gender Diversity Profitable? Evidence from a Global Survey" und zeigen auf, warum es sich unabdingabar ist, in Geschlechterdiversität zu investieren.


Ein Blick auf die Zahlen


Mit Daten von fast 22.000 Unternehmen aus 91 Ländern untermauert die Studie von Marcus Noland, Tyler Moran und Barbara Kotschwar eindrucksvoll, dass Unternehmen mit einer höheren Anzahl an Frauen in leitenden Positionen bessere finanzielle Ergebnisse vorweisen können. Ein interessanter Punkt dabei: Der Austausch von mindestens 30% der männlichen Führungskräfte durch weibliche Führungskräfte könnte mit einem Anstieg des Nettogewinns um etwa 1 Prozentpunkt verbunden sein. Das ist ein starkes Argument für mehr Diversität an der Spitze.


Warum Geschlechterdiversität zählt


Die Studie geht noch einen Schritt weiter und untersucht, warum und wie Geschlechterdiversität zu einer besseren Unternehmensperformance führen kann. Es zeigt sich, dass nicht nur die reine Anwesenheit von Frauen in Führungsrollen zählt, sondern auch die damit einhergehende Vielfalt an Fähigkeiten und Perspektiven, die sie ins Unternehmen bringen. Die positiven Auswirkungen lassen sich nicht allein durch Geschlechterquoten im Vorstand erreichen; vielmehr ist eine breite Förderung von Frauen in allen Bereichen des Unternehmens ausschlaggebend.


Über Frauenquoten hinaus


Interessanterweise stellt die Studie fest, dass direkte Geschlechterquoten im Vorstand keinen nachweisbaren Einfluss auf die Unternehmensleistung haben. Dies legt nahe, dass es weniger um die Erfüllung von Quoten geht als vielmehr um eine Kultur, die Vielfalt in allen Ebenen des Unternehmens wertschätzt und fördert. Es sind die tiefer gehenden Politiken und Praktiken, die Frauen den Aufstieg in die höchsten Ränge ermöglichen, die den Unterschied machen.


Der Wirtschaftliche Vorteil von Geschlechtervielfalt in Führungsetagen


Die Verbindung zwischen Geschlechterdiversität und Unternehmenserfolg ist nicht zwingend kausal, aber die Hinweise sind stark. Unternehmen, die bereits gut geführt werden, neigen möglicherweise eher dazu, Frauen in Führungspositionen zu befördern. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass erfolgreiche Unternehmen die Vorteile von Diversität erkennen und umsetzen. Die Studie zeigt auf, dass Geschlechterdiversität in der Führungsebene positiv mit Unternehmensgröße und nationalen Charakteristika wie höheren Mathematikleistungen von Mädchen, weniger diskriminierenden Einstellungen gegenüber weiblichen Führungskräften und der Verfügbarkeit von Vaterschaftsurlaub korreliert.


Fazit: Vielfalt ist ein Erfolgsrezept


Die Erkenntnisse der Studie des Peterson Institute for International Economics bieten wertvolle Einblicke für Unternehmen, die bestrebt sind, ihre Performance zu verbessern. Es zeigt sich, dass Geschlechterdiversität in Führungspositionen nicht nur ein Gebot der Fairness ist, sondern auch ein kluges wirtschaftliches Kalkül darstellt. In einer Welt, die zunehmend Wert auf Vielfalt und Inklusion legt, könnten Unternehmen, die in diese Prinzipien investieren, nicht nur ethisch, sondern auch finanziell die Nase vorn haben.


In diesem Sinne sollten Unternehmen über Quoten hinausdenken und sich darauf konzentrieren, eine Kultur der Vielfalt und Inklusion zu schaffen, die es Frauen ermöglicht, auf natürliche Weise in Führungspositionen aufzusteigen. Denn wie die Studie zeigt, ist die Förderung von Geschlechterdiversität nicht nur richtig, sondern auch rentabel.


 
 

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